09.12.2014

Hallo liebe Interessierte und Mitstreiter der Bürgerinitiative Lousberg-Bunker.

Heute konnten wir den Aachener Nachrichten entnehmen, dass im Landgerichtsverfahren eines klagenden Ehepaares gegen die Lousberghöfe GmbH keine gütliche Einigung erzielt worden ist, wovon auch auszugehen war.

Alle, die anwesend waren, konnten einen extrem gut vorbereiteten Richter genießen, der sich mit den juristischen Gegebenheiten dieses Falles und vergleichbarer Verfahren bestens aus kannte.

In den Aachener Nachrichten heißt es weiter hierzu:

....."der Abriss des Kriegsbauwerks geht wegen erheblicher Lärmbelästigung nur schleppend voran"
(uns ist sogar zugetragen worden, dass man den Widerstand und die Qualität des Bauwerkes von Seiten der Politik, der Verwaltung und des Bauherren unterschätzt haben soll)

Hier kommen wir nicht umhin, wie schon so oft, verwundert inne zu halten.

Ist es nicht vielmehr so, dass:


- man seitens des Bauherren seit mehr als einem Jahr versucht, diesen Bunker in einem historisch bebauten Gebiet abzureißen, dass zudem noch vorsichtig ausgedrückt, als geologisch anspruchsvoll zu bezeichnen ist,
- noch mindestens 60-70% des Bauwerkes stehen und bis auf wenige LKW-Ladungen noch der gesamte Schuttberg am Ort vorhanden ist,
- das Verwaltungsgericht in einem seiner ersten Urteile einem "öffentliches Interesse" an diesem Vorhaben eine Absage erteilt hat,
- das seitdem die allgemein gültige Lärmschutzgesetzgebung auch für dieses Bauvorhaben gilt und wir bei geschlossener Fenster in 50m Entfernung auch wieder telefonieren können,
- das auf gerichtlichem Weg eine der Gesetzgebung entsprechende Schwingungsüberwachung in den anliegenden Häusern installiert wurde, die nur das absolute Minimum einer solchen Vorsichtsmaßnahme darstellt,
- das die Anwohner bisher teilweise mit unsäglichem Schmutz belästigt wurden,
- das für den gesamten Abriss und die neuerlich vorbereiteten Sprengungen offensichtlich keinerlei Gefährdungsbetrachtungen erstellt wurden,
- das z.B. durch Einwirkung einer maximal "schwachen Brise" Wind am späten Sonntag Abend ein Feuerwehreinsatz notwendig war, der die Lärmschutzwand, die auch gegen umher irrende Gesteinsbrocken einer Sprengung Schutz bieten soll "vor der Auflösung" zu sichern
- das sich die Haftungssituation für das gesamte Vorhabens völlig undurchsichtig darstellt, und lediglich "Privatgutachten" seitens des Bauherren vorliegen
- das vor dem Verwaltungsgericht zu vielen Klagepunkten Verfahren anhängig sind, die ihren behördlichen Weg gehen,
- das mehrmals die Staatsanwaltschaft wegen Baugefährdung tätig wurde
- und unendlich viel mehr

Wir halten fest:
Hier wird ein historisch bedeutsames Bauwerk abgerissen, dass ab 1940 zu den ersten Maßnahmen zum "Schutz der Bevölkerung" errichtet wurde.
Zu dieser Zeit herrschte noch kein Mangel an Baumaterial und es konnte qualitativ hochwertig gebaut werden.
Nach uns übermittelten Dokumenten ist davon auszugehen, dass die Bodenplatte dieses Bauwerkes auf das Stärkste mit Eisen bewehrt ist.
Dieses Bauwerk war vor dem Abriss in einem baulich einwandfreien Zustand und wurde bis kurz zuvor komplett als Außeninstitut der RWTH genutzt, entsprach somit sogar den aktuellsten baulichen Anforderungen.
Durch die vorgenommene und genehmigte Wahl der Abrissmethode in zum Teil erheblicher Entfernung starke Erschütterungen durch die Anlieger festgestellt werden.

Wir mussten bisher zu Kenntnis nehmen:
Das das mit dem historischen Bauwerk so nicht in Ordnung ist, hier endete für die Stadt Aachen nur der Krieg und es begann Frieden und Freiheit - oder war´s nicht so?
Die von uns vorgeschlagene Gelegenheit zu einer gründlichen, historischen Aufarbeitung der NS-zeit unter Einbeziehung dieses Gebäudes hat man schmählich ausgeschlagen.
Stattdessen ist man pünktlich zu der linientreuen Erkenntnis gelangt, "Wir sind von den Amerikanern befreit worden".
Ich gebe zu bedenken, ich (1955) war da noch gar nicht auf der Welt, bin also demnach auch nicht befreit worden - Ich habe etwas anderes wahrgenommen.
Eine grundlegende Veränderung der Zeit habe ich erst ab 1968 feststellen können - Hier ist heute keinem ein Vorwurf zu machen - man kann keinen Schalter einfach so umlegen, zumal man 1945 und danach andere, existenziellere Probleme hatte.
Aber heute darf man die Augen nicht mehr verschließen, sondern muss sich um eine lückenlose Aufarbeitung kümmern - zumindest den Grundstein dafür legen. Oder ist die Zeit noch immer nicht reif?

Und abschließend nochmal:

Liebe Verwaltung entfernt die Schilder des Absoluten Halteverbotes wieder, denn gesprengt wird zumindest vorläufig nun nix.
Wir haben hier nur in der Försterstraße auf nicht mal 100 Meter 16 Stück davon stehen, die an anderer Stelle vielleicht dringend gebraucht werden.

Bitte reichen Sie diese Nachricht in Ihrem Bekanntenkreis weiter.
Wer uns unterstützen oder Fragen und Anregungen geben möchte, kann uns gerne jederzeit ansprechen.
Viele Grüße

i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker
Bürger für Aachen

04.12.14 - 08:39 Uhr  

www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/bunker-in-der-ruetscher-strasse-richter-nimmt-zuendstoff-weg-1.967029

Bunker
– Weit über die Grenzen von Aachen –

In einer Petition, die über einen längeren Zeitraum von uns aus Belgien maßgeblich unterstützt wurde (wie bereits bekannt), haben sich 1464 namhafte Historiker, Denkmalschützer sowie Geschichtsinteressierte aus
19 Ländern ausdrücklich gegen den Abriss des historisch einmaligen Luftschutzbunkers zwischen der Rütscher- und Försterstr. ausgesprochen. Das Bauwerk ist einmalig, denn hier endete eine Diktatur und begann eine freiheitliche Ordnung.

Zahlreiche historisch Engagierte – und dies nicht nur europaweit – sind fassungslos und können es absolut nicht verstehen, dass ausgerechtet dieser geschichtsträchtige zivile Luftschutz-Hochbunker geschleift wird.

Inge Wernet und Dieter Wernet Dipl.-Ing.
Militärhistorische Studien
St. Vith / Belgien

02.12.2014

Aachener Zeitung

Bunkersprengung: Jetzt trifft man sich am 8. Dezember vor Gericht

Von: Oliver Schmetz  - Letzte Aktualisierung: 28. November 2014, 07:30 Uhr


                           Der Stein des Anstoßes, der Bunker an der Rütscher Straße. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Diese Nachricht dürfte dem Bauherrn gefallen: Nicht Wochen oder gar Monate wird es dauern, bis vor dem Aachener Landgericht über die Rechtmäßigkeit von Lockerungssprengungen am Bunker Rütscher Straße verhandelt wird, sondern nur Tage.

Die 11. Zivilkammer habe die Eilbedürftigkeit des Falles anerkannt und die mündliche Verhandlung für den 8. Dezember im Justizzentrum angesetzt, hat die Pressedezernentin des Landgerichts, Daniela Kray, auf Anfrage der AZ mitgeteilt. Dieser Termin sei den Streitparteien – einem Ehepaar als Kläger und der Lousberg Höfe GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Detlev Karsten – gestern per Fax übermittelt worden.
Noch vor Weihnachten?

Für den Bauherrn, der auf dem Bunkergelände Wohnungen und Stadthäuser errichten will, heißt dies, dass er möglicherweise noch vor Weihnachten mit den geplanten „Lockerungssprengungen“ beginnen kann. Diese waren nötig geworden – und von der Stadt genehmigt worden –, nachdem man mit Bagger und Meißel an dem massiven Bauwerk nicht so recht vorangekommen war und zudem massive Lärmprobleme hatte. Zuletzt durfte beispielsweise nur noch zweieinhalb Stunden pro Tag gemeißelt werden, womit der Abbruch endlos lang gedauert hätte.

Am Dienstag hätte die erste Probesprengung erfolgen sollen, doch dem machte tags zuvor eine einstweilige Verfügung des Landgerichts einen Strich durch die Rechnung. Die Kammer untersagte die Sprengarbeiten auf dem Grundstück in einer Eilentscheidung, weil sie unter anderem Bedenken hatte, was die Sprengungserschütterungen für die Stabilität einer langen und rund 100 Jahre alte Stützmauer hinter der Försterstraße bedeuten könnten, in der schon eine „klaffende Fuge“ festzustellen sei. Dies wird nun am 8. Dezember in öffentlicher Verhandlung geklärt.

Parallel dazu hatte ebenfalls am vergangenen Montag das Aachener Verwaltungsgericht in Sachen Bunkersprengung eine „Zwischenentscheidung“ getroffen und die Genehmigung der Stadt ausgesetzt. Hier hatte ein Anwohner geklagt, weil er durch die Sprengungen unzumutbare Erschütterungswirkungen befürchtet. Dies könne derzeit nicht sicher beurteilt werden, weil das Gutachten des Sprenggutachten nicht vollständig vorliege und „in verschiedenen Punkten erläuterungsbedürftig“ sei. Bis dies geklärt sei, sei das Schutzbedürfnis des Anwohners höher zu bewerten als das wirtschaftliche Interesse des Bauherrn.

Laut Martin Fauck, dem Leiter der städtischen Bauaufsicht, liegen dem Verwaltungsgericht mittlerweile weitere Unterlagen des Gutachters vor, der Rest werde noch nachgereicht. „Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung“, sagt Fauck. Beschwerde wolle man gegen die „Zwischenentscheidung“ aber nicht einlegen.

Das liegt zum einen am offenen Landgerichtsverfahren. Das tangiert zwar nicht die Stadt, wohl aber den Bauherrn. Und der dürfte selbst bei gültiger städtischer Genehmigung kaum anfangen zu sprengen, wenn ihm das Landgericht dafür bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld androht.
Neues Sprengkonzept

Und es liegt daran, dass man beim Ordnungsamt ohnehin eine geänderte Sprenganzeige des Sprengunternehmens erwartet. Bei einem Ortstermin am Dienstag hatten Vertreter von Stadt, Bezirksregierung, Sprengteam und Bauherrn vereinbart, die Lockerungssprengungen noch sicherer zu machen. Noch mehr Schutzmatten, noch mehr Staubvliese und ein noch stärkeres Schutzgerüst sollen dafür sorgen, dass sich der Schutzradius nur noch auf die Baustelle selber beschränke und kein Anwohner mehr tangiert werden könne, so Fauck. Zuvor habe dieser 60 Meter betragen – laut Fauck eine reine Vorsichtsmaßnahme und ein „völlig übliches Verfahren“ –, weswegen einige Räume und Balkone in der Nachbarschaft während der Sprengungen nicht hätten betreten werden dürfen.

Nun werde man für das neue Konzept „die Genehmigung anpassen und noch mal mit dem Verwaltungsgericht reden“, sagt Fauck. Und bis die Gerichte entscheiden, darf an der Rütscher Straße wieder zweieinhalb Stunden laut gemeißelt werden. Diese „alte“ Genehmigung gilt nach Auffassung der Stadt nach wie vor.

30.11.2014

Bunker Rütscher Straße: Auch Verwaltungsgericht verbietet Sprengung

Von: Oliver Schmetz - Letzte Aktualisierung: 26. November 2014, 18:48 Uhr

Aachen. Nach dem Aachener Landgericht hat jetzt auch das hiesige Verwaltungsgericht die geplanten Sprengarbeiten am Bunker in der Rütscher Straße untersagt. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, traf die 5. Kammer ebenfalls am vergangenen Montag diese „Zwischenentscheidung“, mit der die städtische Änderungsgenehmigung, die dem Bauherrn Lockerungssprengungen erlaubt hatte, vorläufig ausgesetzt worden ist.

Dieser Beschluss sei geboten, so die Kammer in ihrer Begründung, weil derzeit nicht sicher begründet werden könne, ob von den beabsichtigten Sprengungen unzumutbare Erschütterungswirkungen ausgehen. Das liege daran, dass das Gutachten des Sprengsachverständigen nicht vollständig vorliege und es in verschiedenen Punkten „erläuterungsbedürftig“ sei. Angesichts dieser Umstände habe „das Interesse des Antragstellers, vorläufig von Sprengungen und hiervon möglicherweise ausgehenden Gefahren für Gesundheit und Eigentum verschont zu bleiben, Vorrang gegenüber dem wirtschaftlichen Interesse an einer Ausnutzung der Baugenehmigung“, heißt es in der Mitteilung des Verwaltungsgerichts.

Gegen diesen Beschluss können Stadt und Bauherrin Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Münster einlegen – doch erscheint es fraglich, ob es dazu kommt. Schließlich haben sich Bauherrin, Sprengunternehmen, Stadt und Bezirksregierung am Dienstag bei einem Ortstermin auf ein anderes Sprengverfahren geeinigt, das laut Stadtverwaltung noch sicherer sein und deshalb auch umgehend genehmigt werden soll. Allerdings kann dagegen wiederum vor dem Verwaltungsgericht geklagt werden – womit ein neues Verfahren begänne.

Völlig unabhängig davon besteht im Übrigen das Verbot von Sprengarbeiten auf dem Bunkergrundstück, das das Aachener Landgericht am Montag aufgrund einer Kalge von Nachbarn per einstweiliger Verfügung gegen die Lousberg Höfe GmbH als Investorin verhängt hat. Denn die Urteile der beiden Gerichte berühren einander nicht, so Verwaltungsgerichtssprecher Dr. Frank Schafranek. Soll heißen: Auch wenn das Verwaltungsgericht eine Klage gegen die städtische Genehmigung zurückweist, gilt immer noch das Verbot des Landgerichts – das für den Fall der Zuwiderhandlung immerhin ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise Ordnungshaft festgesetzt hat.

29.11.2014

Aachener Nachrichten
Bunker in der Rütscher Straße: Richter nimmt Zündstoff weg

Von: Oliver Schmetz
Letzte Aktualisierung: 26. November 2014, 07:45 Uhr


Heute keine Sprengung: Zwei Bauarbeiter stehen am Dienstagvormittag ausgesprochen gelassen auf der Baustelle am Bunker in der Rütscher Straße. Eigentlich sollten dort um diese Zeit „Lockerungssprengungen“ vorgenommen werden, doch dies untersagte das Landgericht nach einer Anwohnerklage per einstweiliger Verfügung. Foto: Michael Jaspers


Debatte vor Ort: Eine neue Sprengmethode wird erörtert. Alles soll laut Stadt noch sicherer und schonender ablaufen als bisher geplant. Foto: Michael Jaspers

Vom Einsturz bedroht? Dr. Gunter Bauer vor der Stützmauer hinter seinem Haus, in der schon eine „klaffende Fuge“ zu sehen ist. Foto: Michael Jaspers

Etappensieg: Hermann Tücks von der Bürgerinitiative freut sich darüber, dass das Landgericht vorerst Sprengungen verboten hat. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Zündstoff steckt in dem Streit um den Bunker in der Rütscher Straße, gegen dessen Abriss sich eine Bürgerinitiative massiv wehrt, schon lange. Am Dienstag sollten solche explosiven Mittel eigentlich sogar vor Ort zum Einsatz kommen, doch aus der geplanten ersten Versuchssprengung am Bunker wurde nichts.

Das Landgericht Aachen hatte dem Sprengmeister mit einem Beschluss am Montag per einstweiliger Verfügung den Zünder aus der Hand genommen. Der Lousberg Höfe GmbH, die auf dem Bunkergelände Wohnungen bauen will, wird darin „untersagt, auf dem Grundstück Försterstraße 48 in 52072 Aachen Sprengarbeiten vorzunehmen“.

Ein Ehepaar hatte die Klage eingereicht und offenbar so glaubhaft begründet, dass der Richter die einstweilige Verfügung auch ohne mündliche Verhandlung erließ. Dabei spielte auch ein Gutachten eine Rolle, das von einer „klaffenden Fuge“ spricht, die sich jetzt schon in einer alten Stützmauer auftut, die zwischen Försterstraße und Nizzaallee am Hang verläuft. „Sprengungserschütterungen“ könnten da fatal sein.

So weit, so gut, könnte man meinen. Doch so einfach ist das Ganze nicht. Das liegt zum einen daran, dass Detlev Karsten, Geschäftsführer der Lousberg Höfe GmbH, am Dienstag gegenüber der AZ umgehend ankündigte, Widerspruch gegen den Beschluss des Landgerichts einlegen zu wollen. „Die Bedenken der Anwohner sind völlig haltlos und abenteuerlich“, sagte Karsten. „Wir haben durch zahlreiche Gutachten belegt, dass bei den Sprengungen nichts passieren kann.“

Und es liegt daran, dass nicht nur vor dem Landgericht, sondern auch vor dem Aachener Verwaltungsgericht gegen die Bunkersprengung geklagt wird – und zwar dort gegen die Stadt. Diese hatte nämlich durch ihre Bauaufsicht in der vorigen Woche die Sprengarbeiten genehmigt und auf einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit über Details informiert.

Tenor: Die „Lockerungssprengungen“, die notwendig seien, weil sich die Bauarbeiter mit herkömmlichen Mitteln an dem massiven Weltkriegsrelikt bisher die Zähne ausgebissen hätten, seien absolut sicher. Und die Sicherheitsauflagen für die Anwohner, die beispielsweise während der Sprengungen Balkone und bestimmte Zimmer in ihren Wohnungen nicht hätten betreten dürfen, seien „rein prophylaktisch“, hieß es da.

Anders als das Landgericht hat das Verwaltungsgericht zur jüngsten Bunkerklage – es gab zuvor schon einige – noch keinen Beschluss gefasst. Was vielleicht auch ganz gut ist, hat sich die Sachlage doch schon wieder geändert. Denn laut Axel Costard vom städtischen Presseamt hat das Sprengunternehmen ebenfalls am Montag beantragt, eine andere Sprengmethode anwenden zu dürfen.

Am Dienstagvormittag gab es deshalb einen Ortstermin mit Vertretern der Stadt, des Sprengteams, des Investors und der Bezirksregierung. „Es werden nun noch weitere Sicherungsmaßnahmen getroffen“, sagte Costard und fügte hinzu, der Vertreter der Bezirksregierung habe gesagt, das Ganze sei nun so sicher, dass er „sogar seinen Schreibtisch danebenstellen würde“. Dieses geänderte Sprengverfahren werde die Stadt nun genehmigen und dies auch so dem Verwaltungsgericht mitteilen, so Costard.

Was aber nichts am Sprengverbot des Landgerichts ändert. Dort wird es nun wohl zu einer mündlichen Verhandlung kommen. Ein solcher Termin dürfte sich in der Regel erst in einigen Wochen oder Monaten finden, bei besonderer Eilbedürftigkeit kann es aber auch schneller gehen – woran der Investor sicherlich interessiert sein dürfte. „Ich weiß wirklich nicht, wieso die Anwohner so viel Spaß daran haben, das Ganze so zu verzögern“, sagte Geschäftsführer Karsten.

Ob diese wirklich „Spaß“ haben, ist aber ungewiss. Am Dienstagnachmittag jedenfalls meldete sich Hermann Tücks von der Bürgerinitiative bei der AZ und beklagte, er würde vor lauter Lärm „fast von seinem Schreibtisch abheben“. Die Meißel seien am Bunker wieder im Einsatz. Genehmigt? Nicht genehmigt? Schikane? Das war am Dienstag nicht zu klären. Es steckt weiter Zündstoff im Streit um den Bunker. Auch ohne Sprengung.

Leserkommentare

26.11.14 - 11:45 Uhr
Miles
Wenn der Herr seinen Schreibtisch neben die Sprengung setzt, dann komm ich auch vorbei und schau dem ganzen zu. Mal sehen wie schnell der laufen kann...

26.11.14 - 08:22 Uhr
printenmann
Es ist wirklich lächerlich, was die Anwohner da veranstalten. Das Ding wird eh abgerissen, jetzt nur sinnlos die Kosten hochtreiben ist ein typisch deutsches Phänomen. Man hätte das kurz und schmerzlos einreißen sollen, aber jetzt jahrelang da rumeiern hilft doch wirklich keinem.

27.11.2014

Die Nichtsprengung des "Lousbergbunkers" in Aachen wird zum Politikum. Bürger-Initiative sendet offenen Brief an Detlev Karsten/ Geschäftsführer Lousberg Höfe GmbH

Liebe Bunkerfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,
diese Nachricht ist heute bei uns eingegangen und dient zu Ihrer Information und zur Weiterleitung:
Hallo Frau Wernet,
hier eine Nachricht, die Sie gerne an möglichst viele weiterleiten können.
Viele Grüße
Hermann Tücks

26.11.2014
Anbei zur Kenntnisnahme der Offene Brief der BI Lousberg-Bunker.

Nach dem heute in der Aachener Zeitung erschienenen Artikel über die "geerdete" Sprengung des Lousbergbunkers, bekommt die Angelegenheit eine zusätzliche Dynamik.

Wer mag, der kann sich gerne an Hr. TÜCKS wenden!

Es ist sehr spannend, wie es nun weitergehen wird; dies alleine schon auf Grund des Grundes in dem Gebiet, das man nicht nur politisch als Treibsand ansehen kann, sondern auch rein geologisch.

Beste Grüsse
Initiative Kaiserplatz e.V.
Bürger für Aachen!
Bauaufsicht Stadt Aachen, Fauck Fax 4135416331
Lousberg Höfe, vorab per Email
Verwaltungsgericht Fax 9425 83204
Staatsanwaltschaft Fax 9425 83112

26.11.2014

Meisselarbeiten am 24. + 25.+ 26.11.2014 am Bunker Rütscher/ Försterstraße
Anwohnerinformation der Lousberg Höfe vom 11.9.2014:


„Nach Beendigung der Verbau‐ und DSägearbewitwen wird dann ein Bagger die zuvor
geschnittenen Betonblöcke abnehmen, vor die bereits vorhandenee, hohe
Schallschutzwand im Bereich der Rütscher Straße transportieren und dort mittels
hydraulicher Zange zerkleinern.“


Schalltechnisches Gutachten der Abbruchgenehmigung vom 20.112014:
S. 37 unten:
„Der Betrieb eines lärmintensiven Meißelbaggers wird in dem Verfahren ausgeschlossen.“
S. 39/40:
Anwohnerinformation:
Zur Beteiligung der Anwohner gehören mindestens:
Abbruchmethode tägliche Arbeitszeiten + zu erwartende Lärmbelastungen

Christoph Schulten
26.11.2014

Anm. von Inge Wernet: Hinweise zur Person des Herrn Karsten, Geschäftsführer der Lousberg Höfe GmbH –
zu finden unter der Webseite http://www.leben-am-lousberg.de/

Der Bunker
b) Ankauf Bunker und jetzige Eigentümer
Die Eigentümer-Gemeinschaft „Lousberg Höfe GmbH“, eine 100%ige Tochter der Landmarken AG, kaufte 2012 als Höchstbietender den Bunker vom Bund, nachdem er von der Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben (BimA) öffentlich ausgeschrieben worden war. Die Eigentümer-Gesellschaft besteht aus den Gesellschaftern Norbert Hermanns (Landmarken AG), Detlev Karsten (Karsten + Partner) und Gerd Sauren (Aachener Immobilien Gesellschaft). Geschäftsführer ist Detlev Karsten. Verwaltet wird das Grundstück zunächst von der AMW Projekte GmbH.

!ZITAT-ANFANG!
Sehr geehrter Herr Karsten,
mit Bezug auf Ihre Äußerung, die wir der heutigen Ausgabe der Aachener Zeitung entnehmen konnten, darf ich Ihnen versichern, dass es uns "keinen Spaß macht, das Abbruchverfahren Lousbergbunker zu verzögern".
Ich darf Sie in diesem Zusammenhang eindringlich bitten uns den Inhalt der unten nochmals angehängten Nachricht und ähnlicher Beschwerden zukünftig zu ersparen. Letztendlich sind dort allesamt Themen und Fakten aufgeführt, die Sie nicht einhalten bzw. nicht beachten und die darüber hinaus aus Ihren eigenen, bei der Stadtverwaltung eingereichten Unterlagen stammen, die Gegenstand der Ihnen erteilten Genehmigung sind, die wir als nicht haltbar erachten.

Wir könnten uns dann mit den uns wesentlich erscheinenden Punkten dieses Abbruchverfahrens intensiver befassen und kämen dann sicherlich auch kurzfristig zu einem Ende in der Angelegenheit, die wir, wie schon bemerkt, keinesfalls spaßig finden.

Um es Ihnen klar zu sagen, wir argumentieren nicht um Ihr Vorhaben zu verzögern, sondern dahingehend, dass Sie das Vorhaben ganz einstellen.

Wir sehen hier eine extreme Gefahr für die gesamte Umgebung der Abbruchbaustelle. Das hiermit verbundene Risiko Ihres Vorhabens sehen wir ganz alleine und ausschließlich auf unserer Seite!

Wir sind darüber hinaus sicher, dass Sie und die Investoren die hinter diesem Vorhaben stehen, dies genau so sehen. Entsprechende aktuelle Bilanzabfragen, auch der Thüringer Sprenggesellschaft mbH, dienen hier keineswegs dazu eine "Beruhigung" darzustellen.

Ich fordere Sie hiermit auf, die Arbeiten einzustellen und mit uns, die wir das Risiko tragen, über eine Lösung des von Ihnen geschaffenen Problems zu sprechen.

Zu einem entsprechenden (vor) Gespräch mit Ihnen bin ich jederzeit bereit.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousbergbunker

22.11.2014 

Guten Abend liebe Bunker- und Festungsfreunde, Diese Mail habe ich soeben an viele Stellen des Rathauses, regionale Pressestellen in Aachen usw. verschickt.

Es soll gesprengt werden? ...bitteschön...

21.11.2014                                             Liebe Bunker- und Festungsfreunde,

am 25.11.2014 soll es dem LS-Bunker erneut an den Beton gehen, jetzt mit Lockerungssprengungen -zunächst probeweise- an der Försterstr. mit den schönen Jugendstilhäusern die übrigens unter Denkmalschutz stehen.  

 

Ansicht Försterstr. 2013

Das Beispiel LS-Bunker Aachen sollte in Zukunft alle Investoren abschrecken, weiterhin LS-Bunker von der BimA zu erwerben. Das Bauvorhaben in Aachen verzögert sich bereits schon um ca. 1 Jahr.

Aachener Nachrichten vom 18.11.14 mit unserem Leserkommentar

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/bunker-stadt-genehmigt-die-sprengungen-1.961644#plx1173720621

Aachener Nachrichten vom 18.11.14 mit unserem Leserkommentar

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/bunker-abriss-jetzt-wird-an-der-ruetscher-strasse-gesprengt-1.961588#plx156979685

Klenkes – Stadtmagazin Aachen / Euregio

19.11.2014

Abriss des Bunkers Rütscher Straße geht weiter
Mit Hilfe von Lockerungssprengungen soll der Bunker nun schlussendlich dem Erdboden gleich gemacht werden.

Ursprünglich sollte der Abriss ganz ohne Sprengungen geschehen, da der Luftschutzbunker aber hartnäckiger als geplant ist, muss man jetzt doch zu dieser Methode greifen.

Probesprengung
Am 25. November wird eine erste Sprengung stattfinden. Gelingt diese, wird von da an bis zum 12. Dezember jeden Tag zweimal gesprengt.

Der Bunker am Fuße des Lousbergs sollte eigentlich längst verschwunden sein. Doch trotz bisheriger Abbruchversuchen steht immer noch ein großer Teil. Die Abrissarbeiten werden wohl noch bis April andauern.

Bisherige Versuche ohne Erfolg
Man hatte zunächst versucht, den Bunker mit mechanischen Mitteln zu bearbeiten. Meißel und gewaltige Zangen wurden eingesetzt. Diese Methode hat an der Sandkaulstraße auch einigermaßen funktioniert, zwischen Rütscher und Försterstraße war sie jedoch ohne Erfolg.

Anwohner beklagten sich immer wieder über den verursachten Lärm, Staub und Erschütterungen. Die tägliche Arbeitszeit wurde schließlich auf zweieinhalb Stunden reduziert. Da unter diesen Bedingungen die Abrissarbeiten noch länger dauern würden, stellte der Bauherr einen Antrag auf Lockerungssprengungen.

Kein Lärm
Zwei Wochen lang soll gesprengt werden. Immer zwischen 11.30 Uhr und 11.45 Uhr und von 15.30 Uhr bis 15.45 Uhr. Laut Sprengstoffexperten wird kein ohrenbetäubender Lärm entstehen, da nur in den Resten der besonders dicken und robusten Decke Sprengstoff plaziert wird.

Die Anwohner sollen in dieser Zeit Türen und Fenster geschlossen lassen und sich nicht in zum Bunker gelegenen Räumen aufhalten. Ein Fanfarensignal wird vor jeder Sprengung warnen.

Aachener Nachrichten - Letzte Aktualisierung: 18. November 2014, 19:23 Uhr

Bunker: Stadt genehmigt die Sprengungen
Von: Heiner Hautermans

Auf dem Gelände zwischen Rütscher Straße und Försterstraße türmen sich schon große
Schuttmengen. Am 25. November soll es mit den Detonationen losgehen, falls die
Probesprengung zufriedenstellend verläuft. Foto: Harald Krömer

Aachen. Der Krach wird kommen. In zweifacher Hinsicht. Einmal durch Sprengungen, die nun doch für den Abriss des Bunkers Rütscher Straße eingesetzt werden sollen. Und mit den Anwohnern, die schon längst alles
ihnen Mögliche getan haben und sicher auch wieder tun werden, um die weiteren Arbeiten zu erschweren.

Ursprünglich sollten Sprengungen für das Niederlegen des Luftschutzbunkers nicht
eingesetzt werden, doch das Kriegsrelikt erwies sich als so widerstandsfähig, dass
jetzt zu dieser brachialen Methode gegriffen werden muss. In knapp einer Woche,
am 25. November, 11.30 Uhr, wird eine Probesprengung erfolgen. Verläuft die wunschgemäß, wird es von da an bis zum 12. Dezember zwei Mal täglich einen lauten
Knall geben. Martin Fauck, Fachbereichsleiter Bauaufsicht: „Es gibt nichts, was gegen
die Lockerungssprengungen spricht. Deshalb müssen wir sie genehmigen.“

Der Koloss am Fuße des Lousbergs sollte eigentlich längst niedergelegt sein, doch ein beträchtlicher Teil steht noch und trotzt allen bisherigen Abbruchversuchen. Im April
dieses Jahres wollte man schon fertig sein, nun wird es wahrscheinlich April 2015 werden. Das Luftschutzbollwerk zwischen Rütscher Straße und Försterstraße war bekanntlich der letzte Sitz des Aachener Stadtkommandanten Gerhard Wilck, der am 21. Oktober 1944,
also ziemlich genau vor 70 Jahren, kapitulierte und die erste Großstadt des tausendjährigen
Reichs den Amerikanern übergab – ein Vorgang, der damals weltweite Beachtung fand.

Aus diesem Grund hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet, die den Bunker erhalten
wollte. Sie reichte Klage beim Verwaltungsgericht ein, verhinderte den Beginn der Arbeiten aber nicht. Zunächst versuchte man, dem Bunker mit mechanischen Mitteln zu Leibe zu rücken, mittels Meißel und gewaltiger Zange – immerhin hat diese Methode an der Sandkaulstraße einigermaßen reibungslos funktioniert. Zwischen Rütscher und Försterstraße jedoch nicht. Fauck: „Bei diesem Bunker beißt man sich die Zähne aus.“ Immer wieder protestierten und klagten die Anwohner gegen die Lärm- und Staubemissionen sowie Erschütterungen, die täglich zugestandene Arbeitszeit musste auf zweieinhalb Stunden reduziert werden, zwei Mal ging die gewaltige Zange kaputt. Wenn man so weitergemacht hätte, „würde es noch zwei Jahre dauern“ (Immissionsfachmann Heinz Spelthann vom Umweltbereich).

Per Handzettel

Die Arbeiten stoppten deshalb, der Bauherr sattelte um und stellte den Antrag auf Lockerungssprengungen. Spelthann: „Formal kann man die Sprengungen nicht untersagen.“ Der Antragsteller habe sogar einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Genehmigung, das habe die intensive Prüfung der Sprenganzeige und der Gutachten durch die Stadt, die Bezirksregierung Köln und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ergeben. Die Anwohner werden per Handzettel informiert.

Gut zwei Wochen lang soll ab dem 25. November gesprengt werden, in zwei engen Zeitkorridoren: Von 11.30 bis 11.45 Uhr und von 15.30 bis 15.45 Uhr. Es werde kein ohrenbetäubender Lärm zu hören sein, versichert Sprengstoffexperte Walter Werner: „Der Knall wird in den geschlossenen Raum gehen.“ Gesprengt soll nämlich nur in den Resten der besonders armierten und robusten, 1,50 Meter dicken Decke, in die 1,25 Meter tiefe Löcher gebohrt werden. In diese werden jeweils 333 Gramm Ammongelit gefüllt, ein Sprengstoff,
der auch im Bergbau und Steinbrüchen Verwendung findet.

Die Detonation dauere ganze fünf Millisekunden, unerwünschte Nebenwirkungen wie Steinflug, Staub, Gasschwaden und Lärm will man durch den Einsatz von dicken Gummimatten aus Lkw-Reifen und Vliesen verhindern. Den Anwohnern wird in dieser Zeit empfohlen, Türen und Fenster zu schließen und sich nicht in den zum Bunker gelegenen Räumen aufzuhalten, gewarnt wird durch Fanfarensignale. Die Seitenwände will man auch ohne Sprengungen kleinkriegen, die besonders harten Ecken werden mit Diamantsägen demontiert.

1000 Lkw-Ladungen

Wenn die noch stehenden Aufbauten dann niedergelegt sind, ist das Gelände noch lange nicht freigeräumt. Dann müssen erst einmal 26 000 Kubikmeter Schutt abgefahren werden, was nach Darstellung der Landmarken AG, die hinter dem Projekt steht, rund 1000 Lkw-Fahrten in Anspruch nehmen dürfte. Bis die geplanten 40 hochwertigen Eigentumswohnungen und fünf bis sechs Stadthäuser einmal stehen, ist dann aber immer noch eine weite Strecke zurückzulegen. Dann geht es nämlich an stabile Fundament, schließlich soll auch eine Tiefgarage mit 60 Plätzen gebaut werden.

Fachbereichsleiter Fauck: „Dann sind sicher weitere Sprengungen erforderlich.“ Nicht zuständig fühlt er sich für den Wunsch der Anwohner, die noch stehenden Reste in den Neubau zu integrieren. „Das ist nicht unsere Aufgabe als Stadt. Wir sind Prüfbehörde.“ Die Bürger müssten sich in dieser Sache an den Bauherrn wenden.

02.07.2014  Wird aus der Bunkerruine künftig ein Denkmal kommunaler Unfähigkeit ?


Die Bunkerruine in Aachen zwischen der Rütscher- und der Försterstraße

Man staunt, ja man ist fassungslos. Seit ca. 6 Wochen ruhen hier die Abrissarbeiten, die Baustelle ist verwaist, erste Singvögel finden sich wieder ein. Die Abbruchfirma hat sämtliches Gerät abgezogen und ist verschwunden. Was geht hier vor? Außenstehende rätseln und ergehen sich in Spekulationen und Mutmaßungen. Wurden die Maschinen nur wegen der durch zusätzliche gerichtlich angeordnete Lärmschmutzmaßnahmen erfolgten Terminüberschreitung abgezogen, weil sie bereits anderweitig verplant waren? Dann kämen sie ja irgendwann wieder. Oder ist der vereinbarte Kostenrahmen bereits überschritten? Oder hat sich die Firma zurückgezogen, weil in der Abbruchgenehmigung falsche Angaben aufgrund von Gutachten gemacht wurden, die letztlich von den angerufenen Gerichten nicht bestätigt werden konnten?
Das sind derzeit die spannenden Fragen – und letztlich: Wird die Ruine künftig als Denkmal kommunaler Unfähigkeit das Aachener Stadtbild zieren?

Inge und Dieter Wernet
Militärhistorische Studien - St. Vith, Belgien

„Noch immer besteht die Möglichkeit innerhalb der Bunkerruine ein Dokumentationszentrum einzurichten. Bauliche Vorschläge hierzu zeigen die beiden untenstehenden Bilder.“


16.03.2014 Dies ist der derzeitige Stand des Abrisses in Aachen in der Rütscherstr. Ganz rechts ist die Schallschutzwand zu sehen. Viele Grüße aus Belgien

 März 2014

 Die Luftschutzbunker in der Junkerstr. und Goffartstr. in Aachen müssen erhalten bleiben.

 Petition:

www.openpetition.de/petition/online/die-musikbunker-in-junkerstr-und-goffartstr-muessen-erhalten-bleiben

Februar 2014

Ein Mahnmal für Unfähigkeit, Inkompetenz und Ignoranz im Umgang mit unserer historischen Geschichte. www.aweyermann.de/category/bunker-ruetscherstrasse/

2014 - Januar

Wann bekennt sich Deutschland endlich zu seiner Geschichte? Schutzbauten haben in den unsäglichen Bombennächten zahllosen Menschen das Leben gerettet. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Vergangenheit und unersetzliche Zeitzeugen für spätere Generationen. Die wenigen noch erhaltenen Bauwerke sind daher schützenswert und sollten Denkmalschutz erhalten. Sie dürfen keinesfalls rein finanziellen Aspekten geopfert werden.

 

14.12.2013 Aktueller Stand:

1.427 UNTERSTÜTZER aus dem In- und Ausland (19 Länder) haben sich für den Erhalt
des Luftschutzbunkers in Aachen in der Rütscher- / Försterstraße, und gegen den Abriss ausgesprochen.
Ein kleiner Auszug aus der Petition von Herrn Patrice Wijnands, die wir seit einem halben Jahr unterstützen.

Petition:
www.change.org/de/Petitionen/stadt-aachen-landschaftsverband-rheinland-lousberg-h%C3%B6fe-gmbh-der-hochbunker-f%C3%B6rsterstr-in-aachen-soll-nicht-f%C3%BCr-stadtwohnungen-weichen

Frohes Weihnachten und ein besinnliches Jahr 2014

Inge & Dieter Wernet


28.08.2013 Aktueller Stand zum Bunkerabriss

www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/vorschlag-eine-kita-auf-dem-bunkerdach-1.644335

03.08.2013 Neues zum Stand des Bunkerabrisses in Aachen

www.crifa.de/de/component/content/article/574-bunkerrettung-in-aachen

norddeutschland.blogspot.de/2013/07/hochbunker-rutscherstrforsterstr-in.html

www.gablenberger-klaus.de/2013/08/01/abriss-eines-historisches-baudenkmals/

31.07.2013 Erneut ist die Hilfe aufrichtiger Bunker- und Geschichtsfreunde gefordert !!!

 www.change.org/de/Petitionen/stadt-wilhelmshaven-ggs-erhaltet-die-beiden-bunker-am-banter-see-in-wilhelmshaven#

02.07.2013

Inge und Dieter Wernet
Militärhistorische Studien
Maas-Rhein-Str. 32 - B-4780 St. Vith - Belgien - Tel. 0032-80-329058
Unser Beitrag zur Unterschriftenaktion
Wann bekennt sich Deutschland endlich zu seiner Geschichte? Schutzbauten haben in den unsäglichen Bombennächten zahllosen Menschen das Leben gerettet. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Vergangenheit und unersetzliche Zeitzeugen für spätere Generationen. Die wenigen noch erhaltenen Bauwerke sind daher schützenswert und sollten Denkmalschutz erhalten. Sie dürfen keinesfalls rein finanziellen Aspekten geopfert werden.


04.07.2013

Sehr geehrte Festungsfreunde, hier eine wichtige Nachricht, die auch zur Weiterleitung gedacht ist.

Das sollte alle Bunkerfreunde aufhorchen lassen: Unterstützt die Kampagne gegen den Bunkerabriss!

  

www.change.org/de/Petitionen/stadt-aachen-landschaftsverband-rheinland-lousberg-h%C3%B6fe-gmbh-der-hochbunker-f%C3%B6rsterstr-in-aachen-soll-nicht-f%C3%BCr-stadtwohnungen-weichen#share

www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/auch-denkmalschuetzer-gegen-den-bunker-abriss-1.569237

Hallo Axel,
vielen Dank, dass Sie meine Petition „Stadt Aachen/Landschaftsverband Rheinland/Lousberg Höfe GmbH: Der Hochbunker Försterstr in Aachen soll nicht für Stadtwohnungen weichen " unterschrieben haben!
Verhelfen Sie dieser Kampagne zum Erfolg indem Sie Ihre Freunde auf Facebook einladen! Es ist ganz einfach:
Klicken Sie hier, um diese Petition auf Facebook zu teilen.
Weiter unten finden Sie eine vorgefertigte E-Mail zum Weiterleiten:
Nochmals vielen Dank! Zusammen sorgen wir für Veränderung!

Patrice Wijnands
Nachricht zum Weiterleiten an Ihre Freunde:

Hallo!
Ich habe soeben die Petition "Stadt Aachen/Landschaftsverband Rheinland/Lousberg Höfe GmbH: Der Hochbunker Försterstr in Aachen soll nicht für Stadtwohnungen weichen" auf Change.org unterzeichnet, weil mir das Thema am Herzen liegt.
Können Sie das auch tun? Hier ist der Link:

http://www.change.org/de/Petitionen/stadt-aachen-landschaftsverband-rheinland-lousberg-höfe-gmbh-der-hochbunker-försterstr-in-aachen-soll-nicht-für-stadtwohnungen-weichen?share_id=RcYmDuUANK&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition

Vielen Dank! Axel

 


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